Elisabeth - Domina
Foto: Rebhandl
Elisabeth ist „40 plus“, es geht ihr gut. Sie trägt bei der Eröffnung des Pornofilmfestivals Vienna (www.pffv.at) im Semperdepot als einzige ein schönes Dirndl und fällt damit natürlich auf. Warum also trägt sie ein Dirndl? „Ich möchte zeigen, dass es keine Barrieren zwischen Nationalitäten gibt.“ Sie ist ursprünglich aus China hierhergekommen: „China, Österreich, Indien, der Mittlere Osten – wir sind alle gleich.“ Und das gilt natürlich erst recht für Männer und Frauen, zwischen denen es ebenfalls keine Unterschiede geben sollte.
Gibt es so etwas wie Dirndlsex, wo es auch Leder- oder Latexsex gibt? Blöde Frage eigentlich, wo wir Älteren ja alle noch die „Auf der Alm da gibt’s koa Sünd‘“-Filme kennen.“ „It could be!“, sagt sie. Ihr Dirndl drücke jedenfalls – was Sex angeht! - ihre Haltung aus, ihre große Freude am Spaß. „It is very playful!“, sagt sie, und sie selbst wäre natürlich sehr playful und genieße ihr Leben.
Und sie genießt erst recht „very much“ ihr Sexleben als Frau. Sie fühlt sich der BDSM-Szene zugehörig und ist „of course!“ dominant. Ihre schöne schwarze Augenmaske trägt sie zu ihrem Dirndl, „weil sie erstens schön ist“ und sie zweitens eben ihre BDSM-Neigung verdeutlichen und auf diese aufmerksam machen möchte.“ Gelungen!
Ob sie eine gute Domina ist? „I would say so!“, sagt sie selbstbewusst. Darum übt sie ihre Neigung auch immer stärker beruflich aus. In Wien Domina zu sein wäre „nice, yes!“, sagt sie. „I found my community.“
Wer also ihre Dienste benötigt …
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